HR kann positiv in die Zukunft blicken

Aktualisiert: 29. Nov. 2021

Das vergangene Jahr war für jedes Unternehmen turbulent und voller Herausforderungen. Vor allem der HR-Bereich sah sich durch die Pandemie mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert.

Mit neuen gesetzlichen Regelungen, z.B. zur Kurzarbeit und zum Infektionsschutzgesetz, stieg die Komplexität in der Entgeltabrechnung. Durch die Homeoffice-Pflicht waren neue Arbeitszeitregelungen, Belehrungen, Bereitstellungen von Arbeitsmitteln sowie eine neue Form der Zusammenarbeit und Kommunikation gefragt. Die Besetzung freier Vakanzen wurde zurückgestellt, teilweise war sogar die Reduzierung der Belegschaft notwendig. Blieben Stellen weiterhin ausgeschrieben, konnten diese aufgrund der deutlich gesunkenen Wechselwilligkeit der Kandidaten gar nicht oder nur mit erhöhtem Aufwand besetzt werden.


Doch inzwischen gibt es gute Nachrichten für HR!

Laut Befragung von mehr als 1.500 privatwirtschaftlichen Unternehmen im Juli durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wird die wirtschaftliche Lage positiver als in den Monaten zuvor bewertet. Aus der Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“ geht hervor, dass sich die Unternehmen zusehends von der Pandemie erholen und sich durch diese weniger in ihrer Existenz bedroht fühlen. Dies wirkt sich auch positiv auf die Einstellungsbereitschaft aus.

Recuiting, Personal finden, Mitarbeiter

Dieser Optimismus spiegelt sich ebenfalls im „MONSTER INSIGHTS - DER HR REPORT 2021“ wider. Als positive Aussichten für das Recruiting in 2021 werden u.a. benannt:

  • 82 % der weltweit befragten Arbeitgeber geben an, dieses Jahr Neueinstellungen zu planen.

  • 47 % davon sind geplante Einstellungen, um Mitarbeiter zu ersetzen oder Positionen erneut zu besetzen.

  • 35 % davon sind geplante Einstellungen, um neue Stellen zu besetzen.

  • 9 von 10 Recruitern sind zuversichtlich, den richtigen Kandidaten finden zu können.


Doch HR kann sich nicht nur über den Push im Recruiting freuen.

Der Bereich hat die Chance, nach erfolgreichem Krisenmanagement die digitale Transformation kraftvoll voran zu treiben und die eigene Rolle im Unternehmen neu zu definieren.


Trotz dieser neuen Möglichkeiten sollte HR nicht überstürzt agieren. Die bisherigen Strukturen sind grundlegend zu überdenken sowie auf Basis der aktuellen und zukünftigen Anforderungen neu zu definieren. HR muss stärker denn je von der administrativen in die strategische businessorientierte Rolle hineinwachsen.

Dafür muss HR auch die Entwicklung der eigenen Kompetenzen vorantreiben. Veränderungsbereitschaft, unternehmerisches Denken sowie Kritik- und Begeisterungsfähigkeit und Durchhaltevermögen sind gefragt.


Ein Fahrplan in Richtung digitale HR ist aufzustellen und konsequent in die Unternehmensstrategie zu integrieren.

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